Gedicht - Poesia: Angelus Silesius (Johann Scheffler) - Breslau 25. 12. 1624 (?), † ibíd. 9. 7. 1677 - Cherubinischer Wandersmann - Peregrino Querubínico - Part 1 - Bio Links

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CHERUBINISCHER WANDERSMANN

oder Geist-Reiche

Sinn- und Schluß-Reime

zur Göttlichen beschauligkeit anleitende

   

PEREGRINO QUERUBÍNICO

ó Rimas espirituales:

gnómicas y epigramáticas

que conducen a la divina contemplación



Ein Mensch der schauet Gott,

Ein Thier den Erdkloss an:

Auss diesem, was Er sey,

Ein jeder kennen kan.
   

El hombre mira a Dios,

un trozo de tierra el animal:

por esto, lo que él es

puede saber cada cual.




ZUSCHRIFT

Der Ewigen Weißheit,

GOtte,

Dem Spiegel ohne makel,

den die Cherubin und alle Seelige Geister

mit ewiger verwunderung anschauen,

Dem Lichte welches alle Menschen erleuchtet

die in diese Welt kommen,

Dem unerschöpfflichen Brunn und ursprünglichen

Quelle aller Weißheit,

Schreibet zue und richtet wiederumb in Jhn hin,

Diese auß dessen grossem Meere genädiglich

hergeronnene kleine Tröpfflein

Sein

für unabläßlichem verlangen Jhn zuschauen

allzeit sterbender

Johannes Angelus.
   




DEDICATORIA

A la eterna Sabiduría,

a Dios,

al espejo sin mácula que los

querubines y todos los espíritus bienaventurados

contemplan con admiración eterna,

a la luz que ilumina a todos los hombres

que vienen a este mundo,

al manantial inagotable y a la fuente originaria

de toda sabiduría,

Le dedica y restituye

estas mínimas gotitas graciosamente

derramadas de Su vasto mar,

Su

de incesante deseo de contemplarlo

siempre agonizante

Johannes Angelus.




ERINNERUNGS VORREDE AN DEN LESER
   
Günstiger Leser, nach dem folgende Reimen vil seltzame paradoxa oder widersinnische Reden, wie auch sehr hohe und nicht jederman bekandte schlüsse, von der geheimen GOttheit. Item von Vereinigung mit GOtt oder Göttlichem Wesen, wie auch von Göttlicher Gleichheit und Vergöttung oder GOttwerdung, und wass dergleichen, in sich behalten; welchen man wegen der kurtzen Verfassung leicht einen Verdamlichen Sinn oder böse Meinung könte andichten: Als ist vonnöthen dich dess halben zuvor zuerinnern.

……….

Und solches bestättigen auch die Worte deß heiligen August. S. 185 de tempore da er spricht: der heilige Geist ist in disem Tage zu bereitung der Hertzen seiner Apostel wie ein Platzregen der Heiligung eingefallen, nicht als ein Eilfertiger besucher, sondern als ein jmmerwehrender Tröster, und ewiger beywohner. Dann wie er Matth. am 28. von sich selbst seinen Aposteln gesagt hatte: Siehe ich bin bey euch alle Tage biß zum Ende der Welt; Also sagt er auch von dem heiligen Geiste: Der Vatter wird euch den Tröster geben der bey euch sey in Ewigkeit, derowegen ist er in disem Tage bey seinen Gläubigen nicht nur durch die Gnade der Rechtfertigung, sondern selbst durch die gegenwart seiner Majestät gewest; und ist in die Gefässe jetzo nicht nur der Geruch deß Balsams, sondern selbst die selbständigkeit der Heiligen Salbe geflossen.

Dises aber eygentlicher und ohne jrrthumb zuverstehen und zuerklären, hab ich mir allzeit sehr belieben lassen die Gleichnüsse welche die heiligen Vätter von der Vereinigung der Sonnen mit der Lufft, deß Feuers mit dem Eysen, deß Weins mit dem Wasser und was dergleichen, sich gebrauchen, dise hohe Vereinigung GOttes mit der Seelen etlicher massen dadurch zu beschreiben. Unter welchen der heilige Bernard: im Buche wie man GOtt lieben sol, in der mitten also spricht: Gleich wie ein tropffen Wassers in vil Wein gegossen von sich gantz zuvergehen scheint, in dem es deß Weins geschmack und Wärmde an sich nimbt: Und wie ein feuriges glüendes Eysen dem Feuer gantz und gar gleiche wird, und seine alte und eigentliche Gestalt außziehet: und wie die Lufft mit der Sonnenlicht durchgossen in desselben Lichtes Klarheit überformet wird; also gar daß sie nicht so wol Erleuchtet, als das Licht selber zu seyn scheinet: Also wird vonnöthen seyn, daß in den Heiligen alle Menschliche begierlichkeit auff unaußsprechliche weise von jhr selbst zerschmeltze, und in GOttes willen gäntzlich eingegossen werde: dann wie wolte sonst GOtt alles in allen seyn, wenn in dem Menschen noch etwas vom Menschen übrig wäre? Und in dem 25. Cap. deß Buchs von der Liebe, nach dem er eben diese Gleichnüsse angeführet hatte, spricht er darauff: Also ist deß Menschen Geist, wann er mit Göttlicher Liebe angethan ist, gantz Liebe. Derowegen wer GOtt liebt, ist jhm selbst Todt und in dem er GOtt alleine lebt, machet er sich etlicher massen (daß ich so rede) mit Wesentlich oder mitständig dem geliebten (consubstantiat se dilecto).

……….

Dise Reimen, gleich wie sie dem Urheber meisten theils ohne Vorbedacht und mühsames Nachsinnen in kurtzer Zeit von dem Ursprung alles gutten einig und allein gegeben worden auffzusetzen; also daß er auch das erste Buch in vier Tagen verfertiget hat; sollen auch so bleiben, und dem Leser eine auffmunterung seyn, den in sich verborgenen GOtt, und dessen heilige Weißheit selbst zusuchen, und sein Angesichte mit eignen Augen zubeschawen. Jedoch wo der Verstand zweiffelhafftig oder gar zu Tunckel zu sein vermeinet wird, so sol dabey eine kurtze Erinnerung geschehen. Der Leser dänke aber weiter nach, und lebe in betrachtung der Göttlichen wunder mit ungefälschter Liebe, zu grossen Ehren GOttes; deme befohlen. Gegeben in Schlesien den 7. Heumonatstag dess sechzehenhundert und Sechs und funfftzigsten Jahres.







PRÓLOGO DE ADVERTENCIA AL LECTOR


    Benévolo lector, como las rimas siguientes contienen en sí muchas extrañas paradojas o enunciados contradictorios, al igual que muy elevados argumentos no conocidos por cualquiera sobre la deidad secreta, así como sobre la unión con Dios o esencia divina, y también sobre la divina igualdad y deificación o divina transformación, y cosas por el estilo, a las que a causa de su composición breve, fácilmente podría atribuírseles un sentido condenable o una mala intención, es necesario advertirte de antemano.


………..

Y tal cosa, la confirman también las palabras de San Agustín (p. 185 De tempore) cuando dice: «El Espíritu Santo ha caído en este día para preparar el corazón de sus apóstoles como un aguacero de santificación, no como un precipitado visitante, sino como un paráclito perpetuo y un asistente eterno. Pues, como él (Mat. 28) había dicho de sí mismo a sus apóstoles: `he aquí que estoy con vosotros todos los días hasta el fin del mundo'; así dice también del Espíritu Santo: `el Padre os dará el paráclito que esté con vosotros por la eternidad', por eso ha estado en este día con sus creyentes no sólo por la gracia de la justificación, sino aun por la presencia de su majestad; y no sólo el aroma del bálsamo ha fluido ahora en los vasos, sino la autonomía misma del óleo santo.»

 

Pero para comprender y explicar esto más propiamente y sin error, he gustado siempre de las alegorías de las que se sirven los santos padres, de la unión del sol con el aire, del fuego con el hierro, del vino con el agua y semejantes, para en alguna medida describir por ellas la alta unión de Dios con el alma. Entre ellas, San Bernardo, en mitad del libro «Cómo se debe amar a Dios», dice así: «Como una gota de agua derramada en mucho vino parece desaparecer completamente, en tanto toma en sí del vino el sabor y la tibieza; y como un hierro al rojo vivo se torna enteramente igual al fuego, y se despoja de su antigua y propia forma; y como el aire que la luz del sol ha penetrado se transforma de la misma luz en claridad, de tal modo que parece no tanto estar iluminado, como ser él mismo luz: así será necesario que en los santos, todo deseo humano se funda de sí mismo de modo inefable, se vierta por completo en la voluntad de Dios: pues, ¿cómo querría si no Dios ser todo en todos, si quedara en el hombre aún algo del hombre?» Y en el capítulo 25 del Libro del Amor, después de haber precisamente citado estas alegorías, agrega: «Así, es el espíritu del hombre, cuando está embelesado por el amor divino, por entero amor. Por lo tanto, quien ama a Dios, está muerto para sí mismo, y viviendo sólo para Dios, se hace en cierta medida (por así decirlo) co-esencial o co-autónomo para con el Amado (consubstantiat se dilecto). …»




………..

Estas rimas, tal como al autor le ha sido dado componerlas sólo y únicamente por la fuente de todo bien, la mayor parte en corto tiempo, sin reflexión previa ni fatigosa meditación, de tal suerte que llegó a escribir el primer libro en cuatro días, así deben quedar, y ser un estímulo para que el lector busque por sí mismo al Dios oculto en él y su santa sabiduría, y contemple su rostro con sus propios ojos. Donde la comprensión sin embargo, parezca ser dudosa o demasiado oscura, ha de tener lugar una breve advertencia. Pero siga el lector meditando, y viva en la contemplación de los milagros divinos con amor auténtico, para gran gloria de Dios. A Él encomendado. Dado a la estampa en Silesia, el día 7 de julio del año mil seiscientos cincuenta y seis.





ERSTES BUCH

8. GOtt lebt nicht ohne mich.

Jch weiß daß ohne mich GOtt nicht ein Nun kan leben

Werd´ ich zu nicht Er muß von Noth den Geist auffgeben.


24. Du must nichts seyn, nichts wollen.

Mensch, wo du noch was bist, was weist, was liebst und hast;

So bistu, glaube mir, nicht ledig deiner Last.


257. Die Dreyeinigkeit in der Natur.

Daß GOtt Dreyeinig ist, zeigt dir ein jedes Kraut,

Da Schwefel, Saltz, Mercur, in einem wird geschaut.


289. Ohne warumb.

Die Ros´ ist ohn warumb, sie blühet weil sie blühet,

Sie achtt nicht jhrer selbst, fragt nicht ob man sie sihet.


302. Stehn ist zurükke gehen.

Wer in den Wegen GOtts gedächte still zustehn

Der würde hinter sich und ins Verderben gehn.



LIBRO PRIMERO   

8. Dios no vive sin mí.

Sé que sin mí, dios no puede vivir un instante;

si soy aniquilado, Él debe necesariamente expirar.


24. No debes ser nada, querer nada.

Hombre, si aún eres algo, si algo sabes, algo posees y amas:

no estás, créeme, libre de tu carga.


257. La Trinidad en la naturaleza.

Que Dios es trino y uno, te lo muestra cada hierba,

donde azufre, sal y mercurio, se ven en uno.


289. Sin porqué.

La rosa es sin porqué, florece porque florece,

no se cuida de sí misma, no pregunta si se la ve.


302. Detenerse es retroceder.

Quien en las sendas de Dios pensara detenerse,

iría hacia atrás e iría a perderse.





ANDERTES BUCH

2. Die Lieb´ ist ein Magnet.

Die Lieb ist ein Magnet, sie ziehet mich in GOtt:

Unnd was noch grösser ist, sie reisset GOtt in Tod.


14. Wer eins nur liebt ist Braut.

Die Seele, die nichts weiß, nichts wil, nichts liebt, danns Ein

Muß heute noch die Braut deß Ewgen Bräutgams seyn.


258. Die Ewigkeit.

Jm fall dich länger dünkt die Ewigkeit als Zeit:

So redestu von Peyn und nicht von Seeligkeit.




LIBRO SEGUNDO   

2. El amor es un imán.

El amor es un imán, me atrae a Dios,

y lo que es aún más, arrastra a Dios a la muerte.


14. Quien sólo una cosa ama, es esposa.

El alma que nada sabe, nada quiere, nada ama, más que una cosa,

del Esposo eterno hoy mismo ha de ser la esposa.


258. La eternidad.

Si te parece más larga la eternidad que el tiempo,

hablas de suplicio, y no de beatitud.





DRITTES BUCH

99. Ein reines Hertz schaut GOtt.

Der Adler siht getrost grad in die Sonn hinein:

Und du inn Ewgen blitz, im fall dein Hertz ist rein.


118. Der weisen Stein ist in dir.

Mensch geh nur in dich selbst. Denn nach dem Stein der weisen

Darf man nicht allererst in frembde Lande reisen.


249. Des Jahrs Beschluß.

Es wird das alte Jahr, das sich nu schleust, gehalten

Als wanns vergangen wär´: und diß ist wahr mein Krist,

Wo du ein Neuer Mensch in GOtt geworden bist:

Jsts nicht; so lebstu noch wahrhafftig in dem alten.
   



LIBRO TERCERO

99. Un corazón puro contempla a Dios.

El águila mira confiada, de lleno dentro del sol:

y tú del fulgor eterno, si es puro tu corazón.


118. La piedra filosofal está en ti.

Hombre, ve sólo hacia ti mismo. Pues tras la piedra filosofal,

no necesitas viajar a tierra extraña.


249. Fin del año.

El viejo año que ahora finaliza, es tenido

por pasado: y esto es cierto, cristiano mío,

si has llegado a ser en Dios un hombre nuevo;

si no es así, vives en verdad aún en el viejo.






Gedicht - Poesia: Angelus Silesius (Johann Scheffler) - Breslau 25. 12. 1624 (?), † ibíd. 9. 7. 1677 - Cherubinischer Wandersmann - Peregrino Querubínico - Part 1 - Bio Links



Bertolt Brecht

Kurt Tucholsky

Heinrich von Morungen

Walther von der Vogelweide


Johannes Bobrowski

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  1. Angelus Silesius - Wikipedia, la enciclopedia libre

    es.wikipedia.org/wiki/Angelus_Silesius
    Angelus Silesius. De Wikipedia, la enciclopedia libre. Saltar a: navegación, búsqueda. Angelus Silesius. Johann Scheffler, más conocido como Angelus ...
  2. Angelus Silesius - Wikipedia, the free encyclopedia

    en.wikipedia.org/wiki/Angelus_Silesius - Traducir esta página
    His given name was Johann Scheffler, but he is generally known by the pseudonym Angelus Silesius (meaning Silesian messenger), under which he published ...
  3. Angelus Silesius – Wikipedia

    de.wikipedia.org/wiki/Angelus_Silesius - Traducir esta página
    Angelus Silesius (lat. für „Schlesischer Bote/ Engel“, eigentlich Johannes Scheffler; getauft 25. Dezember 1624 in Breslau; † 9. Juli 1677 ebendort) war ein ...
  4. Anioł Ślązak – Wikipedia, wolna encyklopedia

    pl.wikipedia.org/wiki/Anioł_Ślązak - Traducir esta página
    Macieja we Wrocławiu, gdzie pochowany jest Angelus Silesius ... Angelus Silesius herbu Dwuwieże, łac. , właściwie Johannes Scheffler (ur. 1624 we Wrocławiu ...







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